Passivhaus

Matrix baut seit 2006 aus Überzeugung Passivhäuser. Wir haben mit dem Stadthaus am Fischerbruch eines der ersten Passivhäuser in M-V realisiert.

Was ist ein Passivhaus?

Das Passivhaus ist kein Markenname, sondern ein Baukonzept, das allen offen steht - und das sich in der Praxis bewährt hat. Damit ist das Passivhaus ein Gebäudestandard, der energieeffizient, komfortabel, wirtschaftlich und umweltfreundlich zugleich ist. Deshalb ist das Passivhaus mehr als „nur“ ein Energiesparhaus:

Dieser definierte Standard bedeutet, dass ein Gebäude so gut gedämmt wird, dass auf eine herkömmliche Heizung vollständig verzichtet werden kann. Das Passivhaus nutzt die in seinem Inneren vorhandenen Energiequellen wie die Körperwärme von Personen oder einfallende Sonnenwärme. Der noch verbleibende Heizwärmebedarf von 15kwh/m²a wird den Räumen über eine Lüftungsanlage zugeführt. (Zum Vergleich: die notwendige Wärmemenge kann bei einer Raumgröße von 20 m² von 2 Glühlampen mit je 100 W erzeugt werden!).

Durch die Einsparung der Heizungsanlage und des Wärmeverteilnetzes zugunsten einer verbesserten Dämmung können Mehrkosten für diesen Standard auf 8-15% (verglichen mit einem Standardneubau) reduziert werden. Diese höheren Investitionskosten amortisieren sich in weniger als 10 Jahren - bei der erwarteten Lebensdauer der Gebäudehülle von 30-50 Jahren eine attraktive Rendite!

Kriterien eines Passivhauses:

  • Heizwärmebedarf < 15 kWh/(m²a) (bezogen auf die Wohnfläche) - oder Heizlast < 10 W/m² Nutzfläche
  • Primärenergiebedarf < 120 kWh/(m²a)
  • Luftdichtheit mindestens n50= 0,6/h
  • Übertemperaturhäufigkeit im Sommer unter 10%

Vorteile eines Passivhauses:

  • Ein Passivhaus verbraucht 90 Prozent weniger Heizwärme als ein Haus im Baubestand. Und selbst im Vergleich zu einem durchschnittlichen Neubau wird mehr als 75% eingespart. Da bleibt das Heizen bezahlbar - auch in Krisenzeiten.
  • Der Wohnkomfort in einem Passivhaus ist wesentlich verbessert. Die Oberflächentemperaturen der Wände sind durch die gute Dämmung sehr nah an den Lufttemperaturen - dies wird physiologisch als angenehm empfunden.
  • Die Atemluft ist sehr hygienisch. Die Lüftungsanlage sorgt für den notwendigen Luftwechsel - ohne Zugerscheinungen, ohne Kaltlufteinfall beim Lüften. Durch zusätzliche Filter sind diese Häuser hervorragend für Allergiker geeignet.

Die Planung und Realisierung eines Passivhauses braucht besondere Sorgfalt und Erfahrung. Wir bearbeiten alle unsere Projekte – nicht nur Passivhäuser – mit der bewährten Software des PHPP. Wir investieren kontinuierlich in die Fortbildung unserer Mitarbeiter. Wir sind u.a. regelmäßige Teilnehmer der jährlichen Passivhaustagung, dem größten Fachtreffen der Branche.

Wir sind seit Jahren Mitglied der Interessengemeinschaft Passivhaus (http://www.ig-passivhaus.de/).